Ball im Savoy

Operette von Paul Abraham – Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda


PRODUKTION Kammeroper Köln, Kölner Symphoniker
MUSIKALISCHE LEITUNG Esther Hilsberg-Schaarmann
INSZENIERUNG & CHOREOGRAFIE Vanni Viscusi
BÜHNE Jörg Brombacher
KOSTÜME Gesa Gröning


PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–

DAUER 2 Std. 30 Min. (inkl. Pause)


Sa 06. Januar 202417:30
So 07. Januar 202417:30

Auf dem «Ball im Savoy» stellen Lust, Liebe und Leidenschaft während einer rauschenden Nacht die Treue eines frisch vermählten Paars gehörig auf die Probe: Gerade aus den Flitterwochen nach Nizza zurückgekehrt, erhält der Marquis Faublas einen Brief von seiner ehemaligen Geliebten Tangolita. Er hatte ihr bei der Trennung leichtfertig ein Souper auf dem legendären Ball im Savoy versprochen, welches sie nun einfordert. Mit Hilfe seines Freundes, dem türkischen Attaché Mustapha Bey, gelingt es ihm, seine Frau von den unschuldigen Absichten seines Ballbesuchs zu überzeugen. Scheinbar – denn auch sie besucht ohne das Wissen ihres Mannes den Ball und stiftet dort Verwirrung …

 

1932 in Berlin uraufgeführt, war «Ball im Savoy» der dritte grosse Erfolg des jüdisch-ungarischen Komponisten PAUL ABRAHAM (1892–1960), dem damals unbestrittenen Star am Berliner Operettenhimmel. Nach «Viktoria und ihr Husar» und «Die Blume von Hawaii» versammelte er in «Ball im Savoy» alles, was das Musiktheater seiner Zeit ausmachte: Witz, Ironie, Erotik, Exotik, Nonsens und dazu eine Musik, die von Wiener Walzer über Jazz und Blues bis zum dadaistischen Duett fast alles aufzubieten hatte. Mit glänzenden Shownummern wie «Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen» oder «Toujours l´amour» und grossen Tanznummern wie «Känguru » schuf Abraham ein schillerndes Spektakel, angesiedelt zwischen Operette und Musical.